Das JüL-System

JüL bedeutet jahrgangsübergreifendes Lernen. Das heißt, der Unterricht findet in den Klassenstufen eins bis drei in allen Fächern altersgemischt im Klassenverband statt.

Im ersten Schuljahr werden 20 Wochenstunden, im zweiten Schuljahr 21 Wochenstunden und im dritten Schuljahr 24 Wochenstunden erteilt.

Innerhalb des Schulvormittages wird der Unterricht rhythmisiert, d.h. es wechseln Phasen des Wissenserwerbs im gesamten Klassenverband mit Phasen des Lernens in Kleingruppen sowie Phasen der kreativen Arbeit und der sportlichen Betätigung. Oft wird fächerübergreifend an Projekten gearbeitet. Praktische Aufgaben, wie Versuche und Experimente, werden regelmäßig in der Lernwerkstatt der Schule in kleinen Gruppen durchgeführt.

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Foto: Lernwerkstatt

Im dritten Schuljahr wird Teilungsunterricht in den Hauptfächern Englisch, Deutsch und Sachunterricht erteilt.

Zur Unterstützung steht jeder JüL-Klasse vormittags täglich für ein bis zwei Stunden eine Erzieherin zur Verfügung. Diese betreut die Hortkinder der Klasse meistens auch am Nachmittag.

Zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sowie zur gemeinsamen Planung von Projekten und Veranstaltungen trifft sich das JüL-Team der in diesem Bereich unterrichtenden LehrerInnen alle 14 Tage.

Schon Monate vor der Einschulung werden die künftigen Lernanfänger zu einem Unterrichtsspiel eingeladen. So bekommen die Kinder schon mal einen kleinen Einblick in das Schulleben und die Eltern erhalten bei auftretenden Entwicklungsverzögerungen in nachfolgenden Gesprächen Hinweise, wie sie ihr Kind bestmöglich auf die Schule vorbereiten können.

Da immer wieder Eltern und LehrerInnen das Lernen in jahrgangsübergreifenden Klassen hinterfragen, hat sich im letzten Schuljahr eine Arbeitsgruppe zu dieser Thematik gebildet, in der die Vorzüge und Schwierigkeiten in diesem Bereich diskutiert und ausgewertet werden.