Dyskalkulie

Unter dem Begriff Dyskalkulie - auch Rechenschwäche genannt - werden gemeinhin Schwierigkeiten bzw. Probleme im Aufbau des mathematischen Grundverständnisses zusammengefasst.

Da die Grundlagen für den rechnerischen Umgang mit Zahlen vor allem in den ersten beiden Schuljahren gelegt werden, sind gerade diese ersten Lernschritte besonders bedeutsam und werden durch anschauliches und handelndes Lernen unterstützt. Zusätzlich beobachten die Klassen- bzw. Fachlehrer die Schüler im Unterricht, um auftretende Schwierigkeiten frühzeitig erkennen zu können.

Die in sämtlichen Jahrgangsstufen eingerichteten Förderkurse bieten diesbezüglich die Möglichkeit, präventiv der Verfestigung von Problemen entgegenzuwirken bzw. den Schülern Wege aufzuzeigen, aufgetretene Schwierigkeiten bewältigen zu können. Die einzelnen Förderkurse erstrecken sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen und sind in Kleingruppen von jeweils höchstens 9 Teilnehmern organisiert. Im Rahmen des Förderunterrichts wird an die individuelle Lernausgangslage der Schüler angeknüpft bzw. auf die individuellen Bedürfnisse Einzelner eingegangen.